Neue Bandbestätigungen für das Mera Luna 2010

Mera Luna 2010

Mera Luna 2010

Das 11. Mera Luna wird am 7. und 8. August 2010 wieder auf dem Flughafen in Hildesheim stattfinden. Die Veranstalter schaffen es dieses mal, ihre Bandbstätigungen schon frühzeitig ins Rennen zu bringen und so werden Nitzer Ebb, Saltatio Mortis, Crematory, Hanzel und Gretyl, Qntal, Punish Yourself, Angelspit und The Other mit dabei sein. Saltatio Mortis haben ja momentan einen guten Lauf und machen Super-Stimmung auf Festivals (wie z.B. auf dem Amphi dieses Jahr) und The Other wissen auch, wie man eine Open-Air-Bühne rockt…




Konzertkasse – Tickets im bundesweiten Vorverkauf


Nitzer Ebb
Das Gothic-Industrial Triumvirat aus dem englischen Chelmsford ist nunmehr seit 17 Jahren dabei die Grenzen des Industrial auszuloten und ist seit vielen Jahren nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Zwingend, hypnotisch, facettenreich – nur einige Begriffe die unweigerlich mit Nitzer Ebb verbunden sind.

Nachdem die Fans zwischen 1997 und 2006 eine Durststrecke durchleiden mussten, in denen Bon Harris, David Gooday und Douglas McCarthy eigene Wege gingen, folgte eine Reunion-Tour von Harris und McCarthy, wonach Jason Payne das Trio vervollständigte um die folgenden Jahre auf Festival- und Clubtour in Europa und Amerika zu gehen und eine kontinuierlich wachsende Fanbase aus alten, sowie neuen Nitzer Ebb-Liebhabern um sich zu scharen.

Das neue Album „Industrial Complex“ wird im Januar 2010 veröffentlicht und somit gehen die kommende Tour und das M’era Luna ein gemütliches Tête-a-Tête ein…

Saltatio Mortis
Egal ob auf einem Mittelaltermarkt oder einem Rockfestival mit mehreren Tausend Zuschauern – gute Stimmung und volle Häuser sind garantiert, wenn die Spielleute von Saltatio Mortis mittelalterlichen Sound mit modernem Rock verschmelzen lassen. Nach den Charterfolgen von „Des Königs Henker“ und „Aus der Asche“ bringen Saltatio Mortis am 28. August 2009 mit „Wer Wind sät“ ihr von den Fans heiß erwartetes achtes Album heraus: Mittelalter-Rock vom Feinsten, der mit furiosem Sound, originellen Kompositionen und intelligenten Texten besticht. Leidenschaftliche Musik, die nicht nur tanzbar und mitreißend ist, sondern sich auch mit universalen Emotionen oder brisanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Produziert wurde das rockige Werk von Thomas Heimann-Trosien; als Gastmusiker sind Michael Popp (Qntal) und Rock-Lady Doro Pesch dabei. Während sich die Fangemeinde über den Sommer hinweg noch an vornehmlich mittelalterlichen Klängen bei Marktveranstaltungen erfreuen kann, laufen die Vorbereitungen für die Tour zum Album im Oktober auf Hochtouren – dann gibt es Saltatio Mortis wieder live und rockig zu hören.

Crematory
Unstrittig ist: Crematory sind wohl eine der erfolgreichsten und erfahrensten Gothic-Metal-Bands aus deutschen Landen. Seit 1991 versorgen Matthias Hechler, Harald Heine, Felix Stass und Markus und Katrin Jüllich die Fangemeinde mit Neuerscheinungen und auch live sind Crematory nicht müde geworden. Vielleicht ist es diese Zuverlässigkeit, gepaart mit dem sich ständig weiterentwickelnden Sound aus Gitarrenbollwerken und subtilen Synthie-Arrangements, die die Faszination um diese Band ausmacht.

2010 werden Crematory das M’era Luna beehren und die Ungetüme, die im Februar auf dem kommenden Album „INFINITY“ veröffentlicht werden, auf die Festivalmenge loszulassen.

Hanzel und Gretyl
Kaizer von Loopy und Vas Kallas, alias Hanzel Und Gretyl, sind schon ein ganz besonderes Gespann. Nicht nur dass sie kontinuierlich eindeutige deutsch-geschichtliche Symbolik durch den Kakao ziehen, nein, die beiden Amerikaner haben auch offensichtlich Gefallen an der deutschen Sprache gefunden. Auf dem kommenden Album „Zwanzig Zwölf“ sind so groteske Titel wie „Tötenhead“ oder „Bavarian Bierhaus Blood“ zu finden und auch live ist das Duo nicht darauf aus Gefangene zu machen. „Industrial-Metal straight in the Gesicht“ ist die Ansage der man sich erstmal gewahr werden muss, wenn man ein Konzert von Hanzel Und Gretyl besucht. 2010 werden die beiden auch auf dem M’era Luna ordentlich einheizen.

Qntal
Die Moderne ins Mittelalter und das Mittelalter in die Moderne zu tragen – dieser Ansatz zeichnet das Schaffen von QNTAL aus, seit Michael Popp und Syrah, beide Absolventen des Mozarteums in Salzburg, die Band 1991 zusammen mit Ernst Horn ins Leben rufen. QNTAL ist der Brückenschlag zwischen Historie und Avantgarde. Das Trio begnügt sich nicht damit, mittelalterliches mit Beats aufzupeppen. QNTAL vermitteln Gefühls- und Gedankenwelten, die für das 12. und das 21. Jahrhundert Gültigkeit besitzen: Liebe, Trauer, Sehnsucht, Schönheit, Transzendenz.

Punish Yourself
Auf ihrem aktuellen Album Pink Panther Party ziehen Punish Yourself alle Register: Hammernde Beats, krachende, Gitarrenriffs, Loops und Samples, EBM-Sequenzen und Technoeinflüsse übernehmen die Kontrolle und die Körper tanzen. Auf der Bühne tummeln sich derweil leuchtende Kreaturen. Und doch ist dies keine bunte Kinderparty, bei Punish Yourself gibt es immer auch eine dunkle Seite: Wenn Alice Cooper sich auf einmal an Hardcore-Techno versuchen würde, klänge es wahrscheinlich ungefähr wie Punish Yourself, aber eben nur ungefähr. Seit dieses farbenfrohe Quartett aus Toulouse 1998 mit ihrem Debut „Feuer Tanz System“ loslegte, waren sie unermüdlich auf Tour und teilten sich die Bühne u.a. mit Das Ich, The Young Gods, Samael, Epica, Nitzer Ebb, Therion, Impaled Nazarene, Converge, Project Pitchfork, Hocico oder Oomph. Außerdem traten sie auf großen europäischen Festivals auf, z.B. Dour (BE), Sziget (HU) oder Eurockéennes (FR). Und jetzt kommen Punish Yourself zum M’era Luna: Wenn diese vier Reiter der Dekadenz die Bühne betreten, kann alles passieren. Die Pink Panther Party wird eine höllisch gute Party, die man nie vergisst.

Angelspit
Das australische Duo aus Sydney kombiniert in seiner Musik Gothic, Punk und elektronische Musik, aber auch Pop und Metall und ihre Arbeit enthält Bilder rund um medizinische Experimente, Elemente des Grauens, und groteske Gesellschaften. Seit 2004 existiert Angelspit und präsentiert nach dem Mitte 2009 veröffentlichten ‚Black Kingdom Red Kingdom‘ als Remix-Platte des Albums ‚Blood Death Ivory‘ aus dem Vorjahr, ihr siebtes Album „Hideous & Perfect“.

Auch dieses Werk überzeugt mal wieder durch den Clash der weiblichen und männlichen Stimme von ZooG und Destroyx, welche sich in Verbindung mit den Sounds ins Hirn des Hörers einhämmern. Und mit ihm sind Angelspit zu ihren Industrial-Wurzeln zurückgekehrt: schrill, laut, unbequem und abgefahren.

The Other
Die 2002 gegründete deutsche Band „The Other“ ist die bekannteste und kommerziell erfolgreichste Horrorpunkband in Europa. Mit düsterem eingängigen Punkrock, comicstrip-artigem Styling und dem charismatischen Gesang ihres Frontmanns Rod Usher führen sie die Tradition der Misfits fort. Die Inspiration für ihre Musik und Lyrics ziehen The Other aus den dunklen Geschichten namhafter Autoren wie Edgar Allen Poe, Stephen King oder H. P. Lovecraft.

Ihr letztes Album „The Place To Bleed“, das hervorragende Kritiken erhalten hat, veröffentlichten die vier Zombierocker im Mai 2008. Seitdem klingt ihre Musik noch facettenreicher und enthält neben komplexeren Songstrukturen jenseits der misfitstypischen „Wooaawooaa“-Chöre vereinzelt Psychobilly-Elemente.



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