Mensch-Maschine-Performance – Kraftwerk im MoMA

Kraftwerk im Kraftwerk Wolfsburg

Die Kult-Elektroniker von Kraftwerk werden vom 10. bis zum 17.04.2012 im New Yorker „Museum of Modern Art“ (MoMA) jeden Abend auftreten. Titel der Auftritte ist „Kraftwerk-Retrospective 1 2 3 4 5 6 7 8“. Jeden Tag wird eines der acht Alben
– Autobahn (von 1974)
– Radioactivity (1975)
– Trans Europe Express (1977)
– The Man Machine (1978)
– Computer World (1981)
– Electric Café (1986)
– The Mix (1991)
– Tour de France (2003)
aufgeführt.
Die Süddeutsche Zeitung berichtete gestern unter der Überschrift „Die Anti-Performer“ darüber.
In dieser Reihe von Auftritten geht es um Performance. Kraftwerk hat ihre Auftritte immer mehr durchgeplant und minimalisiert. Waren anfangs noch Instrumente und Kabel zu sehen, so stehen zuletzt bei den Konzerten nur noch vier Menschen hinter vier Pulten. Keine Kabel, keine Tasten, keine Bedienelemente sind mehr für den Zuschauer/Zuhörer zu sehen. Es ist die Konzentration auf das Wesentliche. Auch die Menschen könnten verschwinden, sind ersetzbar. Was Kraftwerk dann durch den Einsatz der Roboter als ebenfalls minimalistische Abbilder der Musikarbeiter umsetzt.
Nur jeweils 300 Menschen können bei den Konzerten dabei sein. Schade drum.

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