Rettet die Fanzines! – Das DSF³A Projekt

Zunächst einmal: Was ist den ein Fanzine? Für die, die den Begriff noch nicht kennen: Ein Fanzine ist ein Fan-Magazine. Also ein Heftchen, das Fans für Fans machen. Diese Fanzine gibt es nicht nur im SF-Bereich, aber hier durch die literarische Nähe besonders viele. In den Urzeiten der Fanzine-Produktion wurden diese mit viele Mühe auf Wachsmatrizen und im Spiritus-Umdruck-Verfahren vervielfältigt und dann per gelber Post an die Abnehmer versendet. Das Umdruck-Verfahren hat nebenbei noch die Eigenschaft, die Sinne zu vernebeln, wenn man in geschlossenen nicht belüfteten Räumen arbeitet und die Finger werden auch schön bunt. Ich späteren Zeiten kamen dann Computer, Drucker, Kopierer oder auch das Klein-Offset-Verfahren. In der heutigen Zeit werden Fanzines ofmals als PDF zum Download angeboten. Stellenweise erschienen die Fanzine wöchentlich wie z.B. „Fandhome wheekly.“ Einige erreichten semiprofessionelle Qualität wie z.B. „Solaris“.

Was ist aber mit den alten Heften? Diese schlummern bei vielen auf dem Dachboden oder im Keller und die Qualität wird mit der Zeit – entgegen guten Rotweinen – nicht besser. Irgendwann sind die Hefte nicht mehr lesbar.

Um die alten Fanzine der Nachwelt zugänglich zu erhalten, gibt es ein ehrenwertes Projekt von Michael Haitel, Thomas Recktenwald und Thomas Sebesta. Sie wollen die Fanzines einscannen und damit elektronisch archivieren. Michael Haitel schreibt im SFCD-Blog einiges dazu. Hier zu lesen unter dem Titel „What the f*** ist DSF³A?“.

Es ergeht folgender Aufruf:

„Wer immer seine Fanzinesammlung um welche Mengen an Objekten auch erleichtern möchte, er sollte es nicht der Altpapiersammlung übergeben, sondern Rücksprache mit den »Machern« des DSF³A halten. Es gibt sicher eine vernünftigere Verwertungsmöglichkeit –

Weitere Informationen zum DSF³A gibt es zur Zeit im SFCD-Forum unter www.sfcdforum.de in dem »DSF³A« genannten Unterforum. Die »Macher« erreicht man dort ebenfalls.“

Wer also die alten Bestände vor dem Altpapier retten will: Hier gibt es Alternativen!

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