Die Siedler von Vulgata bei Jokers

21m39qggyzl__sl500_aa180_

Im aktuellen Jokes-Heft findet sich das Buch „Die Siedler von Vulgata“ von Titus Müller zu einem Preis von nur 3,95 Euro (ehem. 17,90 Euro). Es ist die „verlängerte“ Romanversion des Perry-Rhodan-Bandes 2319.

2319tibi

Titus Müller beschreibt das Leben auf dem Planeten Vanderbeyten. Diese menschliche Kolonie hat sich den christlichen Wurzeln verschrieben und versucht so eine stabile Gesellschaft aufzubauen. Das aber nicht alles wie gewünscht funktioniert, war nicht vorauszusehen. Die Kolonie wird von einem Patriarch geführt, der versucht, Vulgata möglichst von der Aussenwelt abzuschirmen. Es gibt über 500 Regeln, die das Zusammenleben bestimmen, nur haben diese nichts mit den Inhalten der Bibel zu tun …

Diese fundamental christliche Siedlergemeinde wird durch Schiffbrüchige der Terminalen Kolonne auf die Probe gestellt. Den Kolonisten stellt sich die Frage, ob sie der Fremdenfeindlichkeit nachgeben sollen oder ob die (christliche) Nächstenliebe sprich die Menschlichkeit siegen soll.

Dieser Roman erschien seinerseits als Romanheft mit einem „Doppelcover“, um den Autoren entsprechend zu würdigen. Titus Müller hatte mit „Die Siedler von Vulgata“ den C.S. Lewis-Preis gewonnen.

Es ist ein spannender Roman! Ein komplexer Stoff, der schon in dem begrenzten Rahmen eines Heftromans brillant umgesetzt worden war. Das Hardcover bietet nun Raum für eine komplexere Darstellung. Auch Leser, die nicht auf PR stehen, sollten sich dieses Buch einmal vornehmen, denn es läßt sich ohne Vorkenntnisse der Serie lesen.

Weiteres Schmankerl zur Zeit ist, dass Jokers von heute bis zum Sonntag versandkostenfrei verschickt. Für kleines Geld gibt eine gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag eines wirklich lesenswerten Romans.

Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren, studierte Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin. Sein Debütroman »Der Kalligraph des Bischofs« wurde 2002 ein Überraschungserfolg. Ein Jahr später folgte »Die Priestertochter«, 2005 erschienen »Die Brillenmacherin« und »Die Todgeweihte«.
Der Hessische Rundfunk nennt Titus Müller einen »erstaunlichen Autor«, die Berliner Morgenpost nennt ihn »Tycoon des Wortes« – in Wahrheit ist er nichts als ein langer Mensch, unrasiert, in nachlässige, ohne Geschmack zusammengestückelte Kleider gestopft, kurz, ein Halunke. Er müht sich, ein Rechtschaffener zu werden.
Über SF-Fernsehserien, Weltraum-Computerspiele, Isaac Asimov und die Perelandra-Trilogie von C.S. Lewis entdeckte er für sich die reizvolle Welt der Science Fiction.“

Die Homepage des Autors findet sich hier: www.titusmueller.de

Zum C.S. Lewis Preis : http://www.cslewis-preis.de/Presse%20TitusMueller1.pdf

Similar Posts:

1 Kommentar

  1. Pingback: Richard Dübell schreibt einen PERRY RHODAN-Gastroman | Das ist mein Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
To prove you're a person (not a spam script), type the answer to the math equation shown in the picture. Click on the picture to hear an audio file of the equation.
Click to hear an audio file of the anti-spam equation